Jaaa, ich bin lernfähig. Mighty Mouse ist wieder dort, wo sie hin gehört. Natürlich nicht ohne einen "Unterschlupf" und einen kleinen Futtervorrat. Alle meine Gespräche mit Leuten, "die sich damit auskennen" führten einfach in diese Richtung. Die angedachte Vergesellschaftung mit einer ähnlichen Mäuserasse ist nicht möglich und allein geht so eine Maus einfach ein. Nun drücke ich fest die Daumen, dass sie den Winter und meine Katzen überlebt.
Da nun das liebevoll gestaltete Nagerheim so einsam und verlassen da stand und ich mich doch schon so an ein kleines Plüschbällchen gewöhnt hatte, ist heute Gertrud eingezogen.
Gertrud ist eine dsungarische Zwerghamster-Dame in der Färbung "mandarin". Sie hat einen allerliebsten kleinen Stummelschwanz, einen runden Popo und sooo süße Äuglein! Ihr frisch eingestreutes und desinfiziertes Domizil hat sie sofort neugierig erkundet und wühlt gerade das Unterste nach oben.
Fotos gibt es später - ich möchte das kleine Wesen nicht noch mehr verschrecken. Transport und Umzug waren schon genug Stress. Aber hier http://dsungaren.rodents-online.de/zucht.htm kann man Bilder von Dsungaren allgemein und der Färbung Mandarin sehen.
Mittwoch, 30. September 2009
Dienstag, 29. September 2009
Mäusepäppelstation Tante Lü
Meine Katzen haben die Angewohnheit, Mäuse in allen Stadien der Zermanschung nach Hause zu bringen. So weit ist das nichts Ungewöhnliches und der versierte Katzenhalter ist abgehärtet und geübt darin, die kleinen Leichen zu entsorgen.
Doch leider nun hat sich meine Katze Püppi eine neue Unart angewöhnt: sie bringt die Mäuse lebend. Naja, so gut wie. Manchmal aber doch richtig.
Wie auch immer, mitfühlend und bekloppt, wie ich bin, gab ich den Mäusen, die noch lebten, bisher immer eine kurzfristige Heimstatt in einer gläsernen Auflaufform. Dort verweilten die kleinen Nager, bis sie sich ein wenig erholt hatten, um dann wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Diejenigen, die zu schwer verletzt waren, trug ich zum Nachbarn - zwecks Euthanasie.
Nun brachte mir Madame Püppi eine Maus, die subjetkiv gefühlte 2 Gramm wog und offensichtlich noch untauglich war für das harte Leben im Feld unter Feinden. Also fand Mighty Mouse, wie ich das Mäusekind kurzentschlossen taufte, vorübergehend Obdach in der obligaten Auflaufform. Das Mäuslein war vollkommen unverletzt und nahm das angebotene Trockengemüse und Wasser an.
Also fuhr ich, nachdem ich mich im WWW schlau gemacht hatte, in den Zoofachhandel meines Vertrauens und erwarb ein Glasbecken (welches ja eigentlich zur artgerechten Aufbewahrung von Kiemenatmern dient) sowie Streu, Heu, Futter und passendes Interieur. Mighty Mouse wohnt nun im komfortabel ausgestatteten Eigenheim, frisst wie ein Scheunendrescher und ist schon fast handzahm. Da sich die Feldmaus nun nicht mehr auswildern lässt, werde ich mich um eine/n Mitbewohner/in bemühen, so bald sich das Geschlecht sicher feststellen lässt.
Doch leider nun hat sich meine Katze Püppi eine neue Unart angewöhnt: sie bringt die Mäuse lebend. Naja, so gut wie. Manchmal aber doch richtig.
Wie auch immer, mitfühlend und bekloppt, wie ich bin, gab ich den Mäusen, die noch lebten, bisher immer eine kurzfristige Heimstatt in einer gläsernen Auflaufform. Dort verweilten die kleinen Nager, bis sie sich ein wenig erholt hatten, um dann wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Diejenigen, die zu schwer verletzt waren, trug ich zum Nachbarn - zwecks Euthanasie.
Nun brachte mir Madame Püppi eine Maus, die subjetkiv gefühlte 2 Gramm wog und offensichtlich noch untauglich war für das harte Leben im Feld unter Feinden. Also fand Mighty Mouse, wie ich das Mäusekind kurzentschlossen taufte, vorübergehend Obdach in der obligaten Auflaufform. Das Mäuslein war vollkommen unverletzt und nahm das angebotene Trockengemüse und Wasser an.
Also fuhr ich, nachdem ich mich im WWW schlau gemacht hatte, in den Zoofachhandel meines Vertrauens und erwarb ein Glasbecken (welches ja eigentlich zur artgerechten Aufbewahrung von Kiemenatmern dient) sowie Streu, Heu, Futter und passendes Interieur. Mighty Mouse wohnt nun im komfortabel ausgestatteten Eigenheim, frisst wie ein Scheunendrescher und ist schon fast handzahm. Da sich die Feldmaus nun nicht mehr auswildern lässt, werde ich mich um eine/n Mitbewohner/in bemühen, so bald sich das Geschlecht sicher feststellen lässt.
Montag, 28. September 2009
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
Hatte letzte Woche Post vom Ordnungsamt.
Ich darf zitieren:
...aufgrund einer Beschwerde ist mir bekannt geworden, dass von Ihrem Grundstück des öfteren drei unangeleinte Hunde, zwei große, Fellfarbe schwarz und ein kleinerer, auf den gegenüber Ihrem Haus liegenden öffentlichen Spielplatz laufen. Nach meinen Unterlagen halten sie zwei Hunde der Rasse Flat Coated Retriever, Größen 60 cm und 30 kg und 63 cm und 30 kg, Rufnamen Binford und Tools.
blahdiblah... hinweis auf § 2 Abs. 1 Hundegesetz... blahblahblah... § 11 Abs. 6 LHundG.... blahblahblah... Geldbuße bis zu 100.000 Euro... blahblahblah
Fakt ist:
Die Köts, bzw. Binford allein, sind genau 2 mal ausgebüxt. Beide Male waren Ausnahmesituationen.
Einmal ist Binford durch die nicht vollständig geschlossene Haustür gelaufen. Mein Mann war eben zum Mülleimer gegangen und auf dem Fußweg vor dem Haus hatte sich ein kleiner Junge mit seinem Laufrad langgelegt und Indianergeheul angestimmt. Binford ist bellend raus und dann vor dem Kleinen stehen geblieben, ohne was zu tun, das Kind zu berühren oder zu bellen. Ist ungefähr 14 Tage her.
Das nächste Mal war unglücklicherweise diesen Montag, da war vor unserem Haus auf dem Spielplatz und Gehweg mal wieder Volksauflauf - wie jeden Abend bei schönem Wetter. Da tummeln sich dann mindestens 6 Muttis mit mindestens 10 Kindern, es wird gekreischt, gelacht, geschrien, geheult und der neueste Siedlungstratsch durchgehechelt.
In dieser Situation war der Gatte wieder mal am Mülleimer, hatte die Tür wieder mal nicht richtig zugezogen und alle 3 Hunde (Binford, Tools und mein Urlaubshund, der Hovi Yesca) stürmten raus. Okay, Binford hat gebellt, als die Kinder alle in Panik aufkreischten, ließ sich aber noch auf unserem Grundstück stoppen. Der Zwerg lief fröhlich wedelnd von einem zum anderen und die arme Yesca hatte vor Panik den Schwanz eingekniffen und gab Fersengeld! Eine der Mütter hatte sich ihr wild mit den Armen fuchtelnd in den Weg gestellt.
Die beiden Flats kamen auf Pfiff und wurden eingesperrt. Yesca bin ich hinterher gespurtet. Da ich in der Hektik keine Leine mitgenommen hatte und die Hündin vor lauter Angst, sich der Gruppe zu nähern so nicht vorwärts zu bewegen war, musste ich darauf warten, dass mein Mann mir eine Leine bringt. So konnte ich sie dann mit viel gutem Zureden zurück ins Haus bringen.
Wir haben dann einen Teil des Flures, direkt vor der Haustüre, mit einem Wäscheständer verbarrikadiert, so dass die Hunde nicht mehr entwischen können. Mein Mann ist direkt noch mal zu den Leuten raus und hat sich ein zweites Mal entschuldigt und erklärt, dass wir den Flur jetzt abgesichert haben. Wirklich reden wollte niemand mit ihm... :-(
Muss denn so was sein? Können die Leute nicht erst mit uns reden, bevor sie uns beim Amt anscheissen? Zumal ich mich auch noch rechtfertigen musste, warum ich 3 Hunde hab, statt der 2 gemeldeten und noch mal klarstellen, dass mit der ausgewachsene und der kleine Hund/Welpe gehören. Zum Glück war die Dame vom OA sehr freundlich und verständnisvoll.
Mittlerweile haben wir, weil der Wäscheständer keine Dauerlösung ist, eins der Treppenschutzgitter abmontiert und provisorisch befestigt. Ein mit der Wand verschraubbares ist bestellt.
Wie ich meinen Welpen daran hindere, die Treppe hochzulaufen, muss ich mir überlegen.
Hatte letzte Woche Post vom Ordnungsamt.
Ich darf zitieren:
...aufgrund einer Beschwerde ist mir bekannt geworden, dass von Ihrem Grundstück des öfteren drei unangeleinte Hunde, zwei große, Fellfarbe schwarz und ein kleinerer, auf den gegenüber Ihrem Haus liegenden öffentlichen Spielplatz laufen. Nach meinen Unterlagen halten sie zwei Hunde der Rasse Flat Coated Retriever, Größen 60 cm und 30 kg und 63 cm und 30 kg, Rufnamen Binford und Tools.
blahdiblah... hinweis auf § 2 Abs. 1 Hundegesetz... blahblahblah... § 11 Abs. 6 LHundG.... blahblahblah... Geldbuße bis zu 100.000 Euro... blahblahblah
Fakt ist:
Die Köts, bzw. Binford allein, sind genau 2 mal ausgebüxt. Beide Male waren Ausnahmesituationen.
Einmal ist Binford durch die nicht vollständig geschlossene Haustür gelaufen. Mein Mann war eben zum Mülleimer gegangen und auf dem Fußweg vor dem Haus hatte sich ein kleiner Junge mit seinem Laufrad langgelegt und Indianergeheul angestimmt. Binford ist bellend raus und dann vor dem Kleinen stehen geblieben, ohne was zu tun, das Kind zu berühren oder zu bellen. Ist ungefähr 14 Tage her.
Das nächste Mal war unglücklicherweise diesen Montag, da war vor unserem Haus auf dem Spielplatz und Gehweg mal wieder Volksauflauf - wie jeden Abend bei schönem Wetter. Da tummeln sich dann mindestens 6 Muttis mit mindestens 10 Kindern, es wird gekreischt, gelacht, geschrien, geheult und der neueste Siedlungstratsch durchgehechelt.
In dieser Situation war der Gatte wieder mal am Mülleimer, hatte die Tür wieder mal nicht richtig zugezogen und alle 3 Hunde (Binford, Tools und mein Urlaubshund, der Hovi Yesca) stürmten raus. Okay, Binford hat gebellt, als die Kinder alle in Panik aufkreischten, ließ sich aber noch auf unserem Grundstück stoppen. Der Zwerg lief fröhlich wedelnd von einem zum anderen und die arme Yesca hatte vor Panik den Schwanz eingekniffen und gab Fersengeld! Eine der Mütter hatte sich ihr wild mit den Armen fuchtelnd in den Weg gestellt.
Die beiden Flats kamen auf Pfiff und wurden eingesperrt. Yesca bin ich hinterher gespurtet. Da ich in der Hektik keine Leine mitgenommen hatte und die Hündin vor lauter Angst, sich der Gruppe zu nähern so nicht vorwärts zu bewegen war, musste ich darauf warten, dass mein Mann mir eine Leine bringt. So konnte ich sie dann mit viel gutem Zureden zurück ins Haus bringen.
Wir haben dann einen Teil des Flures, direkt vor der Haustüre, mit einem Wäscheständer verbarrikadiert, so dass die Hunde nicht mehr entwischen können. Mein Mann ist direkt noch mal zu den Leuten raus und hat sich ein zweites Mal entschuldigt und erklärt, dass wir den Flur jetzt abgesichert haben. Wirklich reden wollte niemand mit ihm... :-(
Muss denn so was sein? Können die Leute nicht erst mit uns reden, bevor sie uns beim Amt anscheissen? Zumal ich mich auch noch rechtfertigen musste, warum ich 3 Hunde hab, statt der 2 gemeldeten und noch mal klarstellen, dass mit der ausgewachsene und der kleine Hund/Welpe gehören. Zum Glück war die Dame vom OA sehr freundlich und verständnisvoll.
Mittlerweile haben wir, weil der Wäscheständer keine Dauerlösung ist, eins der Treppenschutzgitter abmontiert und provisorisch befestigt. Ein mit der Wand verschraubbares ist bestellt.
Wie ich meinen Welpen daran hindere, die Treppe hochzulaufen, muss ich mir überlegen.
Das geht ja einfacher, als ich dachte!
Jetzt gehöre ich also auch zur Gemeinschaft der Blogger.
Ob das lange so bleibt, ob es mir etwas bringt, ob ich Spaß daran habe - das wird sich herausstellen.
Ob das lange so bleibt, ob es mir etwas bringt, ob ich Spaß daran habe - das wird sich herausstellen.
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